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FÜR JUNGE MENSCHEN

Unsere Vision ist eine Welt, in der jeder Mensch den Beruf erlernen und ausüben darf, der ihn von Herzen erfüllt.

Du hast Fragen? Dann komme in unser Beratungsgespräch und wir zeigen dir deinen individuellen Weg zur selbstbestimmten Bildung.

1. Adultismus und die Benachteiligung in der Bildung

1.1 Demokratische Bildung beginnt innerhalb der Familie.

Solange wir junge Menschen nicht vollumfänglich als gleichwertige Menschen respektieren, werden wir kein friedvolles gesellschaftliches Miteinander schaffen können.

Wir leben in einer von Erwachsenen geprägten Gesellschaft, die junge Menschen als noch nicht fertig ansieht.
Diese Benachteiligung und Diskriminierung junger Menschen auf Grund ihres Alters wird Adultismus genannt.

Junge Menschen, ganz gleich ihren Alters, SIND bereits. …sie müssen nicht erst noch etwas werden. Junge Menschen sind keine Objekte sondern Subjekte. Jeder Mensch ist gleich in seiner Würde und diese ist unantastbar (Vergleiche Grundgesetz §1).

So erklärt der Philosoph Immanuel Kant die Menschenwürde:

Dinge sind wertvoll, wenn wir sie brauchen können. Ein Schuh ist zum Beispiel wertvoll, wenn er passt und man mit ihm gut laufen kann. Der Schuh hat dann einen Wert. Wenn der Schuh kaputt ist, hat er keinen Wert mehr.
Bei Menschen ist das anders:
Der Mensch hat immer einen Wert. Auch wenn er krank ist. Auch wenn er nicht arbeiten kann.
Wenn etwas immer einen Wert hat, sagt man: Es hat eine Würde.
Jeder Mensch ist deshalb wertvoll, weil er ein Mensch ist.
Darum sagt Kant: Alles hat einen Wert, der Mensch aber hat eine Würde.
In Artikel 1 steht: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“
Die Würde darf auf keinen Fall verletzt werden.

Alle Menschen sind wertvoll und haben eine Würde,
• egal, welche Religion sie haben,
• egal, aus welchem Land sie kommen,
• egal, ob sie Frauen oder Männer sind, oder
• egal, wie alt sie sind.

Der Staat muss die Würde aller Menschen schützen.
Die Menschenwürde ist die erste Regel im deutschen Grundgesetz.
Sie ist die erste Regel, weil sie so wichtig ist.
Der Staat darf die Menschenwürde nicht verletzen.
Und der Staat muss Menschen schützen, wenn ihre Menschenwürde verletzt wird.

Immanuel Kant 1724 – 1804

1.2 Adultistisches Verhalten in unserer Gesellschaft

Adultistisches Verhalten in unserer Gesellschaft ist mehr als ein bedauerliches Phänomen, das oft dazu führt, dass junge Menschen, insbesondere in Bildungseinrichtungen wie Schulen, benachteiligt werden. Adultismus bezeichnet die Dominanz erwachsener Interessen und Perspektiven gegenüber den Bedürfnissen und Erfahrungen von jungen Menschen. Gesellschaftliche Annahmen und Strukturen führen zu dieser Diskriminierung und Benachteiligung junger Menschen.

In Bezug auf Bildung führt adultistisches Verhalten dazu, dass die Stimmen und Meinungen junger Menschen oft ignoriert oder herabgesetzt werden, was ihre Möglichkeiten zur aktiven Beteiligung und zur Selbstwirksamkeit einschränkt.

Ein Beispiel für adultistisches Verhalten in der Bildung ist die mangelnde Berücksichtigung der Bedürfnisse und Interessen von Schülern bei der Gestaltung des Lehrplans oder der Schulpolitik. Oft werden Entscheidungen von Erwachsenen getroffen, ohne die direkte Beteiligung oder das Feedback der Schüler angemessen zu berücksichtigen.

Dies kann dazu führen, dass junge Menschen sich nicht gehört oder respektiert fühlen und ihr Engagement für die Schule und das Lernen abnimmt.

Des Weiteren werden junge Menschen in der Bildung oft aufgrund ihres Alters oder ihrer Unerfahrenheit herabgesetzt oder nicht ernst genommen. Ihre Ideen und Meinungen werden als weniger wertvoll angesehen, einfach weil sie jung sind. Dies führt dazu, dass viele Jugendliche sich nicht trauen, sich aktiv am Unterricht zu beteiligen oder ihre Gedanken offen auszudrücken, aus Angst vor Ablehnung, Missachtung, Beschämung oder Herabwürdigung durch ihre Lehrer und Mitschüler.

Darüber hinaus sind junge Menschen in vielen Bildungseinrichtungen mit strukturellen Ungleichheiten konfrontiert, die auf adultistischem Verhalten beruhen. Zum Beispiel werden junge Menschen oft aufgrund ihres Alters oder Geschlechts unterschiedlich behandelt, was zu ungleichen Bildungschancen führt. Dies kann sich in Form von Vorurteilen seitens der Erwachsenen, unfairen Bewertungen und Vergleichen oder begrenztem Zugang zu Ressourcen wie Fortbildungsmöglichkeiten oder Unterstützungsprogrammen äußern.

1.3 Auflösung adultistischer Stukturen

Um adultistische Strukturen in der Bildung aufzulösen und die Benachteiligung junger Menschen zu verringern, ist es wichtig, die Stimmen und Erfahrungen von Jugendlichen anzuerkennen und zu respektieren. Lehrer und Bildungspolitiker sollten bestrebt sein, eine inklusive und partizipative Lernumgebung zu schaffen, in der alle junge Menschen gleichermaßen gehört und unterstützt werden.

Dies erfordert eine aktive Beteiligung von jungen Menschen an Entscheidungsprozessen, die ihr Leben und ihre Bildung betreffen, sowie die Förderung einer Kultur des Respekts und der Gleichberechtigung innerhalb von Familie, Gesellschaft und in Bildungseinrichtungen. Die Partitipation, also die Mitgestaltung und Mitbestimmung junger Menschen in ihrem Bildungsprozess ist nicht an ein Alter verknüpft und muss obligatorisch jedem jungen Menschen zur Verfügung stehen.

Nur durch gemeinsame Anstrengungen können wir eine gerechtere und inklusivere Bildung für alle jungen Menschen in Deutschland erreichen. Selbstbestimmte Bildung ermöglicht es den jungen Menschen sich aus diesen adultistischen Strukturen zu lösen und ihnen zu begegnen.

Kinder haben – unabhängig von ihrem Alter – ein Recht auf Partizipation. Alle Bildungsorte stehen in der Verantwortung, der Partizipation der Kinder einen festen Platz einzuräumen und Demokratie mit Kindern zu leben. Partizipation bedeutet die Beteiligung an Entscheidungen, die das eigene Leben und das der Gemeinschaft betreffen, und damit Selbst- und Mitbestimmung, Eigen- und Mitverantwortung und konstruktive Konfliktlösung.

Quelle: https://www.lehrplanplus.bayern.de/leitlinien/grundschule

Die Akademie für selbstbestimmte Bildung unterstützt einen gleichwürdigen und gleichberechtigten Umgang mit jungen Menschen in allen Lebensbereichen.

2. Deschooling

Als Deschooling (dt.: Entschulung) wird eine Phase beschrieben, in der sich ein junger Mensch von fremdbestimmten Strukturen  hin zu selbstbestimmten Bildungswegen entwickelt.

Diese Phase betrifft nicht nur den jungen Menschen, sondern auch das ihn begleitende Umfeld. Das Loslösen aus fremdbestimmten Strukturen geht oftmals mit Symptomen einher, die sich in Unlust, Demotivation, antriebslosigkeit, Müdigkeit äußert.
Dadurch wirkt diese Phase für Begleitende sehr herausfordernd, ist jedoch für den Betroffenen von enormer Bedeutung. Nur so kann ein junger Mensch seine individuellen Bedürfnisse wahrnehmen, seine Interessen und Rhythmen kennenlernen und sein volles Potential zur Entfaltung bringen. Deschooling erfordert oft ein Umdenken und eine Neuorientierung, für alle Beteiligten und stellt gleichzeitig eine große Ressource für Weiterentwicklung aller dar.

Info-Grafik zum Thema Anzahl junger Menschen ohne Schulabschluss von der Akademie für selbstbestimmte Bildung

Junge Menschen ohne Schulabschluss

Junge Menschen, die selbstbestimmt sich bilden können, haben deutlich mehr Motivation und erreichen schneller / einfacher und motivierter einen Schulabschluss. Die aktuelle Abbruchrate zeigt, dass junge Menschen innerhalb des schulischen Bildungssystems zunehmend unzufrieden und unmotiviert sind sowie vom Bildungssystem nicht ausreichend erreicht und unterstützt werden können im Erreichen ihrer Ziele.

Die aktuelle Abbruchrate zeigt, dass junge Menschen innerhalb des schulischen Bildungssystems zunehmend unzufrieden und unmotiviert sind.

Wir begleiten dich auf deinem Weg

Wir begleiten dich mit all unserer Expertise auf deinem Weg in das Leben. Gemeinsam finden wir heraus, wofür dein Herz brennt und welche Möglichkeiten du ohne Schulabschluss hast, den Job zu bekommen, der dich erfüllt.

Finde jetzt heraus, wie wir dich unterstützen können und wie du mit uns deine Zukunft in die Hand nimmst.

Unsere Angebote für dich

3. Beratung Berufsorientierung

Du hast keinen Schulabschluss, weil du im Schulsystem an deine persönlichen Grenzen gekommen bist? Du hast dich selbstbestimmt gebildet und nie und nie oder nur zeitweise eine Schule besucht? Du hast keinen Schulabschluss und fragst dich wie es weiter geht? Du bist auf der Suche nach dir selbst und möchtest herausfinden welche Potenziale in dir stecken und welcher Beruf zu dir passt?

Buche jetzt dein persönliches Beratungsgespräch

Ich begleite dich mit all meiner Expertise auf deinem Weg in das Leben da draussen. Gemeinsam finden wir heraus wofür dein Herz brennt und welche Möglichkeiten du hast, wenn du dich selbstbestimmt gebildet hast. Ich zeige dir welche Möglichkeiten du hast, ohne Schulabschluss den Job zu bekokmmen, der dich von Herzen erfüllt.

4. Workshop Traumjob ohne Schulabschluss

Du willst gleich durchstarten?
Dann komme in meinen Workshop.

“Meine VISION ist eine Welt in der jeder die Chance bekommt, den Job zu machen der ihn von Herzen erfüllt”

Ich gebe dir als junger Mensch & euch Eltern wichtige Impulse & Antworten auf eure Fragen rund um die Berufsorientierung (mit & ohne Schulabschluss;-))

Dieser Workshop richtet sich an junge Menschen die keinen Schulabschluss haben, nicht (mehr) in die Schule gehen oder noch in die Schule gehen und irgendwie nicht wissen wie es weiter gehen soll. Zudem richtet sich der Workshop an die Eltern dieser jungen Menschen und alle Interessierten.

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